Ausführliche Informationen zur Verwaltung

UNSERE ANGEBOTE

Seelsorgerische Begleitung
und religiöses Leben

Als kirchliche Einrichtungen sind es vor allem auch die immateriellen Werte, die die Lebens-
kultur in unseren Häusern prägen: das menschliche Miteinander in christlicher Ge-
meinschaft.

Die Altenheime in unserer Trägerschaft bie-
ten Raum, in dem sich diese Lebenskultur ent-
falten kann, der auch das zukünftige Leben gehört. In den hauseigenen Kapellen werden regelmäßig katholische und evangelische Gottesdienste gefeiert. Die Türen der Kapellen stehen für Augenblicke der Stille und Einkehr jederzeit offen. Auch sind die Bewohner unse-
rer Häuser immer herzlich eingeladen, am Stundengebet der Ordensschwestern teilzu-
nehmen.

Zum religiösen Leben gehört die Anbindung unserer Altenheime an die örtliche Kirchen-
gemeinde und die seelsorgerische Begleitung durch den Ortspfarrer. Einen wichtigen Teil der pastoralen Dienste übernehmen auch die Or-
densschwestern der Franziskanerinnen vom hl. Josef. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter im Haus stets eingeladen, an der pastoralen Betreuung der Bewohner als gelebte Gemein-
schaft mitzuwirken. Gesprächskreise zu pas-
toralen Themen werden regelmäßig angebo-
ten. In Zeiten der Freude und des Leids er-
fahren Bewohner unserer Altenheime und ihre Angehörigen menschliche Zuwendung und seelsorgerischen Zuspruch.




Die ewige Stadt – Sinnbild des zukünftigen Lebens

Feste und Feiern

Einen besonderen Stellenwert in unseren Häu-
sern hat die Gestaltung von Festen und Fei-
ern. Sie sind sinn- und identitässtiftende Be-
standteile tätiger Gemeinschaft. Für Christen sind Feste und Feiern vor allem Bejahung und Neuerungen des Lebens. Wir feiern gemein-
sam die hohen Festtage im Kirchenjahr eben-
so wie die Feste unserer Heiligen – des hl. Franziskus, des hl. Josef, der hl. Elisabeth und des Patronats des Hauses.

Als Meilensteine im Leben feiern wir selbst-
verständlich auch die persönlichen Festtage – Geburtstage, Namens- und Ehrentage oder Jubiläen – unserer Bewohner.




Traditionelles Sommerfest
im Altenheim

Aktivitäten: Vielfältiges Programm

In unseren Altenheimen ist Raum, alten Inte-
ressen nachzugehen und vielleicht auch neue zu entdecken. Auf dem Programm stehen viel-
fältige gesundheitliche, kulturelle und gesellige Aktivitäten. Um die körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu trainieren, bieten wir beispiels-
weise Gymnastikstunden, Tanz, Ratespiele und Gedächtnisübungen sowie Erinnerungs-
kreise oder Zeitungsgruppen an. Veranstal-
tungen wie Diavorträge, musikalische Abende oder Lesungen bereichern das kulturelle Leben in unseren Häusern. Zur Freizeitgestaltung werden Aktivitäten wie Sing- und Theater-
kreise, Koch-, Back- und Bastelgruppen angeboten und gern angenommen. Beliebt sind auch Ausflüge in die nähere Umgebung. Für gute Laune und beste Unterhaltung sor-
gen Sommer- und Straßenfeste, Dämmer-
schoppen oder Karnevalssitzungen mit bun-
tem Programm. In den Gemeinschafträumen, gemütlichen Sitzecken oder auf den Sonnen-
terrassen unserer Häuser können sich Be-
wohner mit Nachbarn, Freunden oder Famili-
enmitgliedern jederzeit zu geselligen Runden treffen.





Beliebte Aktivitäten: das gemeinsame Kochen und
die Seidenmalerei

UNSERE LEISTUNGEN

Architektur und Wohnen:
Häuser fürs Leben

Die Häuser in unserer Trägerschaft sollen den älteren und pflegebedürftigen Bewohnern Hei-
mat sein, ihnen Schutz, Geborgenheit und Raum für ein selbstbestimmtes Leben geben. Die Architektur leistet einen wichtigen Beitrag dazu.

Für uns als kirchliche Träger kommen in der Architektur und künstlerischen Gestaltung auch sinnstiftende Botschaften zum Aus-
druck. Architektur und Kunst geben unserer christlichen Kultur Gestalt. Sie werden durch Form, Farbe, Licht und Leben zur erfahrbaren Wirklichkeit.

Darüber hinaus soll die Architektur Rah-
menbedingungen bieten, die es den Pflegen-
den ermöglichen, auf die Bewohner einzu-
gehen.

Mit dieser Vorgabe eines christlichen Leit-
bildes für Architektur haben wir Anfang der Achtzigerjahre begonnen, unsere Altenheime neu zu konzipieren und umzubauen. Es sind Konzepte vom Bauen und Wohnen, die viel-
fach Vorbildfunktion haben.






Licht und Luft: bestimmende Elemente der Architektur

Umfangreiches Leistungspaket: Gastlichkeit im Altenheim

Die Altenheime in der Trägerschaft der Fran-
ziskanerinnen vom hl. Josef begleiten ältere und kranke Menschen – unabhängig von Religion, Nationalität und Ansehen – in allen Anliegen ihres Lebens. Weil Menschen unter-
schiedliche Wünsche und Gewohnheiten ha-
ben, versuchen wir, auf die Bedürfnisse un-
serer Bewohner individuell und ganzheitlich einzugehen.

Als Bewohner eines unserer Häuser erhal-
ten Sie umfassende Dienstleistungen. Dazu zählen eine wohnliche Unterkunft, die Instand-
haltung und Reinigung von Bettwäsche,
Reinigung des überlassenen Wohnraumes,
Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume und
-einrichtungen, Betreuung, Hilfe bei der Ver-
mittlung ärztlicher Leistungen im Bedarfsfall unter Beachtung des Rechtes der freien Arzt-
wahl, Vermittlung von Friseur- bzw. Pedikür-
diensten sowie Verpflegung. Wir bieten Ihnen drei Hauptmahlzeiten. Nachmittags wird Kaffee serviert. Gegebenenfalls wird bei Verordnung durch Ihren Arzt Diät- oder Schonkost ge-
reicht. Bei Pflegebedürftigkeit erhalten Sie die nötige, qualifizierte Pflege ebenso wie mensch-
liche Zuwendung und Respekt.

Gastlichkeit im Alltag haben wir uns zur besonderen Aufgabe gemacht. Sie trägt ent-
scheidend zum Wohlfühlen der Bewohner in unseren Häusern bei. Dazu zählt die freund-
liche Atmosphäre, das persönliche Miteinan-
der, die Hilfsbereitschaft ebenso wie die gute Versorgung mit hauswirtschaftlichen Leis-
tungen und ordnungsgemäße Funktion der technischen Einrichtungen. Gastlichkeit zeigt sich auch in Angebot und Qualität der Küche. So haben Sie beispielsweise zwischen ver-
schiedenen Gerichten auf dem Speiseplan die Wahl. Der Zeitraum für Mahlzeiten ist flexibel. Darüber hinaus können Sie nach Voranmel-dung ein besonderes Essen bestellen, Gäste zum Essen einladen oder persönliche Feste in separaten Räumen mit Familie und Freunden feiern.




Gemeinsame Mahlzeiten:
ein wichtiger Punkt im Alltag




















Gelebte Gastlichkeit zum Wohle aller

Ziel unserer Pflege:
Hilfe zur Eigenständigkeit

Ziel unserer Pflege und Betreuung ist, die Per-
sönlichkeit jedes Bewohners zu achten, zu fördern und zu schützen. Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche, aktivierende Pflege, die auf die Erhaltung und Wiederherstellung der kör-
pereigenen Kräfte und der größtmöglichen Eigenständigkeit ausgerichtet ist.

In existenziellen Krisen sind wir für unsere Bewohner und deren Angehörige da. Die menschliche und seelsorgerische Begleitung in schweren Stunden ist unser aller Anliegen.

Auf die fachlichen und persönlichen Fähig-
keiten unseres Pflegepersonals legen wir größ-
ten Wert. Dabei wissen wir, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen, um neueste Erkenntnisse in der Pflege in unserer Alltags-
praxis umzusetzen.




Unterstützung zur Selbstbestimmung

Stationäre Altenpflege:
Ganzheitlich und individuell

Ältere und pflegebedürftige Menschen, die
auf Hilfe angewiesen sind, nehmen wir in der stationären Altenpflege auf. Unsere Pflege ist ganzheitlich und am individuellen Bedarf des Einzelnen orientiert. Neben ihrem pflegefach-
lichen Können wollen unsere Mitarbeiter für unsere Bewohner auch ein verlässlicher menschlicher Halt sein.

Das Leistungsentgelt für die stationäre Altenpflege richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. Die Einstufung wird vom Medizinischen Dienst der Pflegekasse vorge-
nommen. Bei Einzug in eines unserer Häuser benötigen wir eine Heimbedürftigkeitserklä-
rung, die ebenfalls vom MDK ausgestellt wird.




Individuelle Hilfe für jeden Einzelnen

Betreutes Wohnen:
Freiraum und Geborgenheit

Wenn der Alltag schwer fällt, die häusliche Arbeit nicht mehr so leicht von der Hand geht, wenn der Verwandten- und Freundeskreis weniger wird, dann tauchen Gedanken an Alternativen zur eigenen Wohnung auf. Wie soll es weitergehen? Wo soll ich hin? Wer kümmert sich um mich, wenn ich einmal nicht mehr kann?

Eine Antwort darauf ist das betreute Wohnen. Hier können ältere Menschen so viel Unterstützung durch fachliche und mensch-
liche Begleitung erhalten wie nötig und so viel Eigenständigkeit bewahren wie möglich.

Wir bieten betreutes Wohnen im Altenheim Franziskus-Haus, Bad Honnef-Aegidienberg, an.




Selbstständigkeit begleiten
und erhalten

Kurzzeitpflege:
Atempause und Zuhause auf Zeit

Wenn die Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist, die Genesung nach einer Erkrankung an-
steht oder die pflegenden Angehörigen selbst einmal abschalten oder endlich Urlaub machen wollen, bieten wir pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause auf Zeit und die Möglichkeit, un-
sere Pflege und Betreuung vorübergehend in Anspruch zu nehmen.

Kurzzeitpflegeplätze sind in folgenden Häusern der Franziskanerinnen vom hl. Josef verfügbar:
Altenheim Franziskus-Haus, Bad Honnef-Aegidienberg
Altenheim Christinenstift, Unkel
Altenheim St. Josef, Schweich
Altenheim St. Vinzenz-Haus, Körperich
Altenheim Marienhof, Speicher




Zeitweilige Versorgung in der Kurzzeitpflege

Tagespflege:
Entlastung für die Familie

Tagsüber in unserer pflegerischen Obhut, abends wieder im vertrauten Wohnumfeld. Wenn pflegende Angehörige ihrem Beruf nachgehen wollen oder müssen, ist die Tagespflege eine überaus hilfreiche Option. Hier weiß man pflegebedürftige Verwandte in guten Händen – mit Mahlzeiten und pflege-
rischen Leistungen von der Körperpflege bis zur Mobilisierung sind sie rundum bestens versorgt. Unsere Tagespflegegäste schätzen zudem die kommunikative Abwechselung im Zusammensein mit anderen Menschen. Sie können teilnehmen an geeigneten therapeu-
tischen Maßnahmen und den vielfältigen Akti-
vitäten in unserem Haus. Auch die Versorgung durch den Hausarzt kann in die Tagespflege eingebunden werden. Die Anzahl der Wochen-
tage, an denen die Tagespflege in Anspruch genommen wird, ist frei wählbar.

Tagespflegeplätze stellt unser Haus Alten-
heim St. Josef
in Schweich zur Verfügung.




Der Fahrdienst: ein
wichtiger Punkt in der Tagespflege

Leistungsentgelte

Die Leistungsentgelte setzen sich aus dem Heimkostensatz für Unterkunft und Verpfle-
gung, Investitionskosten sowie dem Pflege-
satz zusammen. Letzterer richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. In unseren Häusern sind keine Darlehen oder Voraus-
zahlungen zum Zweck der Unterbringung zu zahlen.

Weitere Auskünfte erteilen wir Ihnen gerne persönlich für die Region Bad Honnef bzw. für die Region Schweich.